Geistliches Profil

Grundlage unseres Glaubens ist die Bibel. Unser Frömmigkeitsstil ist wesentlich geprägt von zwölf Aspekten des Glaubens, die im folgenden Schaubild dargestellt sind, aber natürlich nicht erschöpfend behandelt.
Der Bibelvers aus Römer 12,1-2 drückt Wesentliches aus. Weil wir uns von Gott geliebt wissen, können und wollen wir unser Leben in den Dienst Gottes stellen, unser Denken von ihm erneuern lassen und für ihn leben.
Kurze Erklärung:
In Jesus wurde Gott Mensch. Er hat das stellvertretende Opfer gebracht. Durch den persönlichen Glauben an Jesus (Bekehrung) erhält der Mensch den Heiligen Geist und erfährt Heilsgewissheit. Die Bibel wird damit die Grundlage seines Glaubens und das regelmäßige Lesen und Befolgen der im Glauben erkannten Wahrheiten führt zu einem heiligen, gottgefälligen Lebenswandel (Heiligung).

Das bedeutet

  • Weil Jesus nicht nur unser Retter sondern auch unser Herr ist, deshalb gestalten wir unser Leben nach seinem Willen.
  • Weil Gott unser Vater ist, ist für uns Glaube eine lebendige Beziehung. Wir unterstellen uns mit unserem gesamten Leben seiner Regie und Herrschaft.
  • Weil wir den Heiligen Geist empfangen haben, deshalb rechnen wir mit seiner Kraft und seinem Wirken im täglichen Leben und im Leben der Gemeinde.
  • Weil Gott durch den Heiligen Geist wiedergeborenen Christen Heilsgewissheit verspricht, deshalb nehmen wir dieses Geschenk mit Freude an.
  • Weil die Bibel Gottes Wort ist, deshalb rechnen wir damit, dass Gott in seiner Kraft durch sie zu uns spricht. Wir verstehen die Bibel als Richtschnur für Fragen des Lebens und des Glaubens.
  • Weil Gott uns errettet hat und uns durch die Kraft seines Geistes in das Bild Christi verändern will (Heiligung), deshalb sind Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Keuschheit Kennzeichen unserer Christusnachfolge.
  • Weil unser Verband aus der Erweckung geboren ist, deshalb setzen wir uns für Erweckung ein. Sie erschöpft sich nicht in einer Bekehrung, sondern bewirkt die ständige Erneuerung des geistlichen Lebens.
  • Weil Gott uns zur Gemeinschaft zusammengefügt hat, deshalb lieben wir unsere Gemeinschaft wie sie wirklich ist, mehr als unsere Idealvorstellungen.
  • Weil Christus das Haupt ist und uns zu einem Leib verbunden hat (Einheit), deshalb ist uns wichtiger was uns verbindet, als das was uns trennt.
  • Weil wir glauben, dass Jesus wiederkommt, setzen wir unsere Hoffnung auf ihn als Erneuerer und Vollender.
  • Weil Jesus gesagt hat „wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch“, deshalb ist Mission (Sendung) Kern aller Lebensäußerungen der Gemeinde und zugleich ihre wesentliche Existenzberechtigung.
  • Weil Christus sich den Menschen als Diener zugewendet hat, sendet er uns als Diener in die Welt. Deshalb wollen wir die Not in der Welt wahrnehmen und den Menschen dienend begegnen (Diakonie).