Was ist der HGV?

Der Hensoltshöher Gemeinschaftsverband (HGV) wurde am 16. Mai 1921 durch den Zusammenschluss mehrerer Gemeinschaften als eingetragener Verein mit Sitz in Gunzenhausen gegründet. Wesentliche Anstöße dazu gab der Mitbegründer unserer ältesten Gemeinschaft in Augsburg, der Direktor der Kammgarnspinnerei, Ernest Mehl, und Pfr. Ernst Keupp, der erste und langjährige Vorsitzende des HGV. Ziel war es, die durch Jesus Christus erweckten Menschen zusätzlich zum kirchlichen Gottesdienst zu erbauen, durch christliche Konferenzen in ihrem Glauben zu stärken und erwecklich zu arbeiten. Ausgangspunkt war oft das diakonische Wirken von Diakonissen des Gemeinschafts-Diakonissen-Mutterhauses Hensoltshöhe in Kindergärten und durch ambulante Krankenpflege. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die örtlichen Landeskirchlichen Gemeinschaften zu Gemeinden entwickelt, die für alle Altersgruppen etwas anbieten.

Wesentliche Merkmale der Landeskirchlichen Gemeinschaften sind: das Prinzip der Freiwilligkeit als Gemeinde der Glaubenden, die Mitgliedschaft aufgrund einer persönlichen Glaubensentscheidung und das Mitwirken aller („allgemeines Priestertum“).

Heute gehören 66 Gemeinden und Gemeinschaften, die bis auf zwei Ausnahmen alle in Bayern liegen, mit ca. 3200 Mitgliedern zum HGV. Wöchentlich treffen sich ca. 3650 Menschen in unseren Gottesdiensten und Gemeinschaftsstunden. Die örtlichen Gemeinschaften finanzieren sich selbst und den HGV über freiwillige Spenden von Mitgliedern und Freunden.

Die Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinden ist dem Jugendverband „Entschieden für Christus“ angeschlossen.
Außerdem betreibt der HGV derzeit sechs Kindergärten.

Einrichtungen und Werke
Der Hensoltshöher Gemeinschaftsverband (HGV) gehört zum Netzwerk Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband (DGD), der zahlreiche Einrichtungen in Deutschland hat und auch international tätig ist.